Eisstrahlen

Reinigungs und Wartungsintervallen sind wichtige Bestandteile in der industriellen Fertigung.

Während Wartungsintervallen anfallen, können die Stillstandszeiten effektiv genutzt werden um die Industrieanlagen auch gleichzeitig zu reinigen. Neben mechanischen und chemischen Reinigungsverfahren, die mit Wasser, Sand, Kunststoff als Strahlmittel arbeiten, gibst es auch das Trockeneisstrahlverfahren. Ihnen bleiben Kosten für fachgerecht Entsorgungen der verschiedenen Reinigungsmittelrückstände erspart.

Das Trockeneisstrahlverfahren greift nicht die zu reinigende Oberfläche an, sodass mit festen Kohlendioxid, besser bekannt als Trockeneis, eine Material- und umweltschonende  Alternative entsteht.

Aus dem Vorratsbehälter der Strahlanlage fallen die Pellets über eine Dosiereinrichtung in den Ausgangskrümmer. Der in der Strahlpistole erzeugte Unterdruck saugt die Pellets sanft an und beschleunigt sie auf 300 m/s. Durch exakt berechnete Hochleistungs-Düsen wird das Strahlmedium auf die zu reinigende Oberfläche gestrahlt.

Während der Kontaktzeit zieht sich die Verschmutzung durch die starke CO2-Unterkühlung (-79°C) zusammen und versprödet. Durch die entstandene Thermospannung löst sich die Schicht vom Grundmaterial. Mit Hilfe der Geschwindigkeit der nachfolgend auftreffenden Pellets wird die Beschichtung dann vollständig abgetragen. Der Erfolg hat also zwei Ursachen: Zum einen den Thermo-, zum anderen den mechanischen Effekt.